KONZERTTERMINE

Freie Waldorfschule Münster --> abgesagt
Dienstag, 08. September 2020, 19:00 Uhr

Freie Waldorfschule Göttingen -> abgesagt
Donnerstag, 10. September 2020, 19:00 Uhr

Beethoven-Saal der Liederhalle Stuttgart -> abgesagt
Samstag, 12. September 2020, 19:00 Uhr

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PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Festliche Ouvertüre in A-Dur, op. 96

Dimitri Schostakowitsch gehoert zu den bedeutendsten Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts. In St. Petersburg (damals noch Petrograd) geboren, schloss er mit 19 Jahren das Konservatorium mit seiner 1. Sinfonie in f-Moll ab und erlangte mit ihr weltweit hohes Ansehen. Trotz seines Ruhms als Komponist von insgesamt 15 Sinfonien, mehrerer Opern, Solokonzerte, Suiten, Kammer- und Filmmusik war Schostakowitsch in der Sowjetzeit den Eingriffen der Partei in Kunst und Kultur ausgesetzt, was sein Schaffen lange prägte. In vielen seiner Werke ist die Zerrissenheit zwischen seiner oberflächlichen Treue zum Regime und seinem inneren Widerstand gegen dessen Terrorherrschaft deutlich zu spüren.

Wenn man den lebhaften Berichten des Musikkritikers Lew Nikolajewitsch Lebendinsky Glauben schenkt, so komponierte Schostakowitsch die festliche Ouvertüre in nur 3 Tagen. Anlässlich des 37. Jahrestages der Oktoberrevolution 1917 sollte im Moskauer Bolschoi-Theater gefeiert werden, doch der musikalische Auftakt dazu fehlte. Der Dirigent Vasili Nebolsin selbst soll in der Wohnung von Schostakowitsch aufgetaucht sein und ihn eingehend um eine gebührende Eröffnung für sein Konzert gebeten haben. Manch einer behauptet zwar, dass die Ouvertüre seit sieben Jahren in Schostakowitschs Schublade gelegen hätte, sicher ist aber, dass sie am 6. November 1954 im Bolschoi-Theater uraufgeführt wurde.Majestätische Fanfaren eröffnen die sechsminütige Ouvertüre. Ein Schnitt und das Stück wandelt sich zu einem feurigen Galopp über knifflige Rhythmen und einprägsame Melodien. Als energiegeladenes Feuerwerk wird sie die Sommerkonzerte der Jungen Waldorf Philharmonie 2020 eröffnen.

Robert Schumann (1810-1856)
Konzertstück F-Dur für vier Hörner und Orchester op. 86

Robert Schumann gilt als einer der größten deutschen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er wurde 1810 in Zwickau geboren. Nachdem er während seines Jurastudiums in Heidelberg und Leipzig Klavierunterricht bei Friedrich Wieck genommen hatte, entschied er sich 1830 gänzlich für die Musik. 1843 wurde er von Mendelssohn-Bartholdy als Lehrer für Komposition nach Leipzig berufen. Neben seiner musikalischen Begabung besaß er hohe literarische Bildung und Sinn für Poesie, die besonders in seinen Liedern zu erkennen sind. Bekannt wurde er für seine Klaviermusik, seine zahlreichen Lieder, Orchesterwerke und die Oper Genoveva.   1849 bezeichnet Schumann als sein „fruchtbarstes Jahr“. Dies lässt sich nicht nur an der Vielzahl seiner Kompositionen erkennen, sondern auch an der Diversität seiner Stücke, in denen er dem Wunsch nach Exploration und Entwicklung neuer musikalischer Formen nachging. Im selben Jahr begann er mit der Arbeit an einem „4 Hornstück“. Schumann selbst nannte es „etwas ganz curioses“. Die Besetzung aus großem Orchester und vier Hörnern ist ungewöhnlich, die Virtuosität der Hornstimmen auch. Das zur Kompositionszeit noch junge Ventilhorn erlangte durch das anspruchsvolle Konzertstück neue Möglichkeiten der Entfaltung. Aufgrund der hohen technischen Anforderung galt das Stück zu Schumanns Zeiten als beinahe unspielbar. Auch heute noch beeindruckt, wie die vier Hörner von vollen, tiefen Klängen über brillierende Höhen und lebhafte, temperamentvolle Melodien die ganze neue Klangvielfalt des Instrumentes ausschöpfe.

 

Peter Tschaikowsky (1840 – 1893)
Sinfonie Nr. 4 in f-Moll op. 36

Peter Tschaikowsky zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik. Einer anfänglichen Beamtenlaufbahn kehrte er bald den Rücken und entschloss sich zum Studium der Musik am Petersburger Konservatorium – zum Glück! Seine Musik wurde schon zu Lebzeiten weltweit erfolgreich, was damals für russische Komponisten nicht selbstverständlich war. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören die Oper Eugen Onegin, sein erstes Klavierkonzert und die letzten drei Sinfonien, zu denen auch die Sinfonie Nr. 4 in f-Moll zählt.  

Das Werk hat einen tiefgreifenden autobiographischen Hintergrund: Tschaikowskyverarbeitet darin seine unglückliche Ehe, die Geheimhaltung seiner Homosexualität, und seinen Selbstmordversuch. Das zentrale Motiv der Sinfonie, die eröffnende Fanfare der Hörner und Trompeten, steht für "das Fatum, jene Schicksalsgewalt, die uns hindert, mit Erfolg um unser Glück zu kämpfen ". Auch die weiteren Motive sind Ausdruck innerer Bilder: Schwermut am Abend im zweiten Satz, im Dritten „Erscheinungen, die unsere Phantasie durchziehen, wenn man ein Glas Wein trinkt“. Der Vierte schließlich schildert furios die Freude anderer Menschen, aber in diesen Rausch mischen sich die Fatum-Klänge vom Beginn der Sinfonie - dem Schicksal ist nicht zu entkommen. Trotz dieses Schwermuts schrieb der Komponist über die Entstehung der Sinfonie: „Ich arbeite in heller Begeisterung an der Sinfonie. [...]. Ich darf zuversichtlich behaupten, dass es das Beste ist, was ich jemals geschrieben habe.“ 

 

TICKETS

 

CHRONIK

5. September, Kunstkraftwerk Leipzig
6. September, Kirche des St. Simon und Judas Prag
8. September, Saal der Universität für angewandte Kunst Wien
10. September, Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart

Felix Mendelssohn Bartholdy: Ruy Blas - Ouvertüre op. 95
Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der Neuen Welt“
 
Dirigent: Patrick Strub
Solistin:  Dorothea Stepp, Violine
04. April, Lukaskirche Dresden
05. April, KulturScheune der Freien Waldorfschule Schwäbisch Hall
06. April, Liederhalle Stuttgart Beethovensaal 

Vincenzo Bellini: Ouvertüre zur Oper "Norma"  
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur, op. 74  
Sergej Prokofjew: Suiten Nr. 1 und 2 aus der Ballettmusik zu „Romeo und Julia“, op. 64

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Julius Engelbach


04. November, Jubiläumskonzert, Freie Waldorfschule Ludwigsburg 

Antonín Dvořák: Slawischer Tanz Nr. 1, C-Dur
Georges Bizet: Carmen-Suite Nr.1
Modest Mussorgski: Ouvertüre zur Oper Chowanschtschina (Instrumentation Rimski-Korsakov)
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Blumenwalzer aus „Der Nussknacker"
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5, g-moll


Dirigent: Patrick Strub
19. April, Rudolf Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt
20. April, Rudolf Steiner-Schule Dortmund
22. April, Liederhalle Stuttgart Beethovensaal 

Ludwig van Beethoven: Fidelio Ouvertüre E-Dur, op. 72
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-moll, op. 16
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-moll, op. 70

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Alexander Sonderegger

29. März, Odeon Theater, Wien
30. März, Musikhochschule München
01. April, Goetheanum, Dornach
03. April, Forum am Schlosspark, Ludwigsburg

Engelbert Humperdinck: Vorspiel zur Oper "Hänsel und Gretel"
Antonin Dvorak: Violinkonzert in a-moll, op. 53
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5, e-moll, op. 64

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Lilian Heere
10. April, Rudolf Steiner Schule Dortmund
11. April, Freie Waldorfschule Frankenthal
12. April, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Richard Wagner, Ouvertüre zu die Meistersinger von Nürnberg
Camille Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1
Bedřich Smetana: Vyšehrad, die Moldau und Šárka aus “Mein Vaterland”

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Jakob Stepp, Cello
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01. November, Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen
02. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

P. I. Tschaikowski, Schwanensee-Suite, op.20a
A. G. Arutjunjan, Trompetenkonzert As-Dur
M. Mussorgsky/M.Ravel, Bilder einer Ausstellung

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Sebastian Berner, Trompete
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03. September, Freie Waldorfschuele Kreuzberg, Berlin
04. September, Freie Waldorfschuele Bergstedt, Hamburg
06. September, Freie Waldorfschule Kassel
08. September, Liederhalle Stuttgart, Beethovensaal

Richard Wagner, Lohengrin, Vorspiel zum 3. Akt
Max Bruch, Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll, op. 26
D. D. Schostakowitsch, 5. Sinfonie d-Moll, op. 47

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Angelika Strub, Violine
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03. November, Rudolf Steiner-Schule Nürnberg
04. November, Liederhalle Stuttgart, Hegelsaal

Ludwig v. Beethoven, Tripelkonzert C-Dur, op.56
Antonín Dvorák, Sinfonie Nr. 8, G-Dur, op.88

Dirigent: Patrick Strub
Solistinnen: Alwina Kempf, Violine; Diane Lambert, Violoncello; Susanne Lang, Klavier
05. November, Freie Waldorfschule St. Georgen, Freiburg
06. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Gioacchino Rossini, Ouvertüre zu Semiramide
Richard Strauss, Hornkonzert Nr.1, Es-Dur, op.11
Edvard Grieg, Peer Gynt Suite Nr. 1, op.46
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Romeo und Julia – Fantasie Ouvertüre

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Valentin Eschmann, Horn
06. Oktober, Freie Waldorfschule Überlingen
07. November, Liederhalle Stuttgart, Beethovensaal

Frédéric Chopin, Klavierkonzert Nr.1, e-Moll, op.11
Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2, D-Dur, op.73

Dirigent: Patrick Strub
Solist: David Meier, Klavier
31. Oktober, Freie Waldorfschule Frankfurt am Main
01. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Giuseppe Verdi, Ouvertüre zu Nabucco
Felix Mendelssohn Bartholdy, Violinkonzert, e-Moll, op.64
Peter I. Tschaikowski, Sinfonie Nr. 1, g-Moll, op.13

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Elena Graf, Violine
31. Oktober, Freie Waldorfschule St. Georgen, Freiburg
01. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Johannes Brahms, Tragische Ouvertüre, d-Moll, op.81
Robert Schumann, Konzert für Violoncello und Orchester, a-Moll, op.129
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 5, c-Moll, op.67

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Merlin Schirmer, Violoncello
03. November, Congress Centrum Pforzheim
04. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Jean Sibelius, Ouvertüre zu Finlandia, op. 26
Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3, c-Moll, op. 37
Antonín Dvorák, »Aus der Neuen Welt«, 9. Sinfonie, e-Moll op. 95

Dirigent: Patrick Strub
Solistin: Maraike Brüning, Klavier
04. November, Freie Waldorfschule Überlingen
05. November, Liederhalle Stuttgart, Hegelsaal

Hector Berlioz, Ouvertüre zu „les Troyens à Carthage“
Camille Saint Saens, Violinkonzert Nr. 3, h-Moll, op. 61
Caesar Franck, Sinfonie in d-Moll

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Lukas Stepp, Violine
05. November, Freie Waldorfschule Ulm Römerstraße
06. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Richard Wagner, Vorspiel zu “Die Meistersinger aus Nürnberg”
Reinhold Glière, Konzert für Horn und Orchester Nr. 1, B-Dur, op. 91
Antonín Dvorák, Sinfonie Nr. 8, G-Dur, op. 88

Dirigent: Stefan Geiger
Solist: Claudius Müller, Horn
06. November, Freie Waldorfschule Heidenheim
07. November, Liederhalle Stuttgart, Hegel-Saal

Antonín Dvorák, Konzert für Cello und Orchester, h-Moll, op. 104
Peter I. Tschaikowsky, Sinfonie Nr.5, e-Moll, op. 64

Dirigent: Patrick Strub
Solist: Fionn Bockemühl, Cello